Nach meinen Reisen zur Polarlicht-Beobachtung in Nordisland in den Jahren 2012 und 2013 unternahm ich in den folgenden Jahren weitere Reisen in den Norden Europas. Von diesen habe ich in diesem Blog in den letzten Jahren nicht mehr berichtet, was ich nachfolgend kurz zusammenfassend nachholen möchte.
Ab Sommer 2013 reiste ich zunächst mehrmals auf die Kanarischen Inseln, um auch einmal den Süden kennenzulernen. Danach folgte ein Urlaub in Südisland mit Schwerpunkt Westmännerinseln und im vergangenen Jahr eine weitere Reise in den Westen Islands. Der Fokus lag vor allem auf den Westfjorden und der Beobachtung von Papageitauchern an den Steilklippen von Látrabjarg.
Zwischen diesen beiden Islandreisen habe ich auch einmal den Norden Deutschlands besucht, genauer gesagt die Insel Rügen sowie die Hansestadt Stralsund. Zahlreiche Fotos von diesen lohnenswerten Reisedestinationen habe ich mittlerweile auf den oben verlinkten Seiten zusammengestellt.
Mein nächster Blogbeitrag wird hoffentlich nicht wieder so lange auf sich warten lassen. In diesem Sommer geht es mit der schwedischen Inlandsbahn von Mora in Mittelschweden weit über den Polarkreis ins lappländische Gällivare. Diese Eisenbahn-Rundreise wird sicher ein ganz besonderes Erlebnis, von dem dem ich an dieser Stelle gerne berichten werde.
Mittwoch, 3. Mai 2017
Donnerstag, 6. März 2014
Myvatn im Winter
Nach meinen Tagesausflügen nach Dänemark im Jahr 2012 plante ich wieder eine Reise nach Nordisland, um dort Polarlichter zu beobachten. Wie schon ein Jahr zuvor sollte es wieder nach Akureyri gehen. Jedoch wollte ich diesmal auch ein paar Übernachtungen am Myvatn buchen. Ende Februar 2013 war es soweit und ich brach in Richtung Island auf. Nach einer Übernachtung in Reykjavik und Weiterflug nach Akureyri fuhr ich zum Myvatn und checkte in einem Hotel direkt am See ein. Dort blieb ich drei Nächte und unternahm verschiedene Ausflüge in die Umgebung, darunter auch in die Hauptstadt der Walbeobachtung Húsavik. Nordlichter bekam ich auch zu sehen und machte einige Fotos am Fuße des Vulkans Krafla. Die Intensität der Polarlichter war jedoch nicht sehr starkt. Ein Jahr zuvor hatte ich hier mehr Glück. Ein besonderes Erlebnis war der Besuch eines Islandpferde-Wettbewerbs auf dem zugefrorenen See Myvatn. Bei schönstem Winterwetter zeigten die Reiter und Pferde an einem Samstagmorgen ihr Können. Ein kurzes Video habe ich auf Youtube eingebunden:
Es folgten anschließend noch ein paar Urlaubstage in Akureyri mit Auflügen am Eyjarfjörður, bevor ich wieder über Reykjavik und Kefavik nach Deutschland flog. Begleitet wurde ich auf dieser Reise von einer ziemlich starken Erkältung, die mich an einem Tag auch mit Fieber außer Gefecht setzte. Dies war eine weniger schöne Erfahung dieses Urlaubs. Alles andere war wie immer ein tolles Erlebnis, das ich bald wiederhlen möchte. Mal sehen, wann meine nächste Reise nach Island ansteht...
Es folgten anschließend noch ein paar Urlaubstage in Akureyri mit Auflügen am Eyjarfjörður, bevor ich wieder über Reykjavik und Kefavik nach Deutschland flog. Begleitet wurde ich auf dieser Reise von einer ziemlich starken Erkältung, die mich an einem Tag auch mit Fieber außer Gefecht setzte. Dies war eine weniger schöne Erfahung dieses Urlaubs. Alles andere war wie immer ein tolles Erlebnis, das ich bald wiederhlen möchte. Mal sehen, wann meine nächste Reise nach Island ansteht...
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Donnerstag, 11. Juli 2013
Von Rostock nach Dänemark
In meinem letzten Beitrag erwähnte ich bereits, dass ich nach meinem sommerurlaub 2012 in Eckernförde und den Ausflügen nach Dänemark noch eine weitere Reise im Herbst unternahm. Diesmal führten mich meine Reisepläne nach Rostock, um die Hansestadt und deren Umland kennenzulernen.
Während meines einwöchigen Aufenthalt unternahm ich auch auf dieseer Reise einen Tagesausflug nach Dänemark. Früh morgens fuhr ich mit dem Bus zum Überseehafen von Rostock und ging an Bord einer Fähre der Reederei Scandlines, die von Rostock aus in knapp zwei Stunden zur dänischen Insel Falster übersetzt. Da ich zu Fuß unterwegs war und die Erkundung der ganzen Insel Falster daher nicht in Frage kam, hielt ich mich einen Tag in der Umgebung von Gedser auf, wo die Fähre von Rostock aus anlegt.
Neben einer hübschen Kirche, dem Wasserturm und einem Eisenbahnmuseum gibt es in dem knapp 800 Einwohner zählenden Ort nicht viel zu sehen. Die Attraktion der Umgebung dürfte vielmehr der so genannte Südstein sein, der den südlichsten Punkt des Königreichs Dänemark und damit Skandinaviens markiert. Bei dem Stein selbst handelt es sich um einen 5 t schweren Findling, der während der letzten Eiszeit von Gletschern hierher transportiert wurde. Unweit des Südsteins führt eine Treppe die Steilküste hinab zum Strand, der sich sehr zum Sammeln von Steinen und Fossilien eignet. Mit etwas Glück kann man hier auch Bernstein finden.
Wer von Rostock aus einen Ausflug nach Dänemark unternehmen möchte, kann auch das so genannte InterCombiTicket nutzen, das an der Touristeninformation am Universitätsplatz erhältlich ist. Enthalten ist die Fahrt mit dem Shuttlebus ab Hauptbahnhof (Süd) oder am Kröpeliner Tor zum Fähranleger im Überseehafen, das Fährticket sowie von Gedser aus der Bustransfer in die mittelalterliche Stadt Nykøbing.
Fotos von meinem Ausflug nach Gedser gibt's im Internet unter https://www.nordeuropa-reisen.de/bilder/daenemark/falster/
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| Eine Scandlines-Fähre steuert bei Warnemünde auf den Seehafen von Rostock zu. |
Neben einer hübschen Kirche, dem Wasserturm und einem Eisenbahnmuseum gibt es in dem knapp 800 Einwohner zählenden Ort nicht viel zu sehen. Die Attraktion der Umgebung dürfte vielmehr der so genannte Südstein sein, der den südlichsten Punkt des Königreichs Dänemark und damit Skandinaviens markiert. Bei dem Stein selbst handelt es sich um einen 5 t schweren Findling, der während der letzten Eiszeit von Gletschern hierher transportiert wurde. Unweit des Südsteins führt eine Treppe die Steilküste hinab zum Strand, der sich sehr zum Sammeln von Steinen und Fossilien eignet. Mit etwas Glück kann man hier auch Bernstein finden.
Wer von Rostock aus einen Ausflug nach Dänemark unternehmen möchte, kann auch das so genannte InterCombiTicket nutzen, das an der Touristeninformation am Universitätsplatz erhältlich ist. Enthalten ist die Fahrt mit dem Shuttlebus ab Hauptbahnhof (Süd) oder am Kröpeliner Tor zum Fähranleger im Überseehafen, das Fährticket sowie von Gedser aus der Bustransfer in die mittelalterliche Stadt Nykøbing.
Fotos von meinem Ausflug nach Gedser gibt's im Internet unter https://www.nordeuropa-reisen.de/bilder/daenemark/falster/
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Mittwoch, 14. November 2012
Polarlichter in Island
Aufgrund starker Sonnenaktivitäten seien Polarlichter im Winter 2011/2012 besonders stark zu sehen, so hieß es in vielen Presseberichten und im Internet. Aus diesem Grund buchte ich nach meiner Grönlandreise im Sommer 2011 einen Flug nach Island und reiste Ende Februar 2012 auf die Vulkaninsel. Im Südland hatte ich bereits einige Jahre zuvor vom Ferienhaus aus die Himmelsspektakel beobachten können. Da das Wetter aber im Nordosten Islands beständiger ist, zog ich in diesem Winter lieber die Region rund um Akureyri und Myvatn als Ausgangspunkt für meine Jagt nach den bunten Lichtern vor.
In Akureyri angekommen bezog ich das Hotel KEA direkt im Zentrum und mietete einen Geländewagen, um immer mobil zu sein. Mein erster Ausflug führte mich an den Myvatn. Der Schnee lag noch hoch und der See war gänzlich mit dickem Eis bedeckt. Dieses hatte war so mächtig, dass sogar größere Fahrzeuge quer über den See fahren konnten. Auf dieses Abenteuer ließ ich mich jedoch nicht ein und besuchte zunächst auf den üblichen Touristenpfaden die wichtigen Sehenswürdigkeiten rund um Islands viertgrößten Binnensee, darunter auch das große Solfatarenfeld auf der Ostseite des Námafjall. Zum Abschluss des ersten Tages entschied ich mich noch für eine kurze Fahrt zum Explosionskrater Viti, ein Nebenkrater des Zentralvulkans Krafla. Je höhe die Straße führte, desto tiefer wurde der Schnee. Und noch tiefer, und noch tiefer. Plötzlich reichte offenbar auch die Kraft des Geländewagens nicht mehr aus und das Fahrzeug grub sich im Schnee fest. Ein Herauskommen war nicht mehr möglich - erst recht nicht, wenn keine Schaufel an Bord ist. Zum Glück kamen noch andere Touristen, die zusammen mit ihrem Guide versuchten, den Wagen aus dem Schnee zu ziehen. Doch vergeblich - auch der zweite Wagen steckte schließlich fest. Nur mithilfe einer Schaufel und einem Superjeep, der inzwischen auch eingetroffen war, konnten wir beide Fahrzeuge aus dem Tiefschnee befreien.
Nach diesem ersten Abenteuer wurde ich am nächsten Tag von einem Guide des Veranstalters Saga Travel abgeholt. Von ihm wollte ich mir die Hohle Lofthellir östlich des Myvatn zeigen lassen. Bereits einige Jahre zuvor hatte ich einen Ausflug dorthin gebucht, der aber leider abgesagt werden musste. Für die Begehung der Höhle muss man etwas gelenkig und trittsicher sein. Teilweise muss auf dem Bauch durch enge Gänge gekrochen werden. Da der Boden mit einer Wasserschicht zugefroren ist, kann man sich nur mit kleinen Spikes an den Schuhen fortbewegen. Im Inneren von Lofthellir lassen sich zahlreiche Eiszapfen unterschiedlicher Größe bestaunen, die wie Tropfsteine als Stalaktiten von der Decke herabhängen, aber auch als Stalagmiten vom Boden nach oben wachsen.
An den folgenden Tagen unternahm ich mehrere Ausflüge in die Myvatn Region sowie entlang des Eyjafjörður, dem Fjord an dem Akureyri liegt. An den Abenden ging es fast täglich auf Polarlichtjagd - mit Erfolg wie sich schnell herausstellte. Einige Bilder von Polarlichtern sind ab sofort auch online auf dem Islandportal www.eldey.de zu sehen.
Nach einer Woche in Nordisland trat ich die Rückreise an. Jedoch verbrachte ich vor dem Rückflug nach Deutschland noch zwei Tage in Reykjavik. da ich Island zwar schon viele Male bereist habe, aber noch nie eine Reittour auf den bekannten Islandpferden unternommen habe, buchte ich einen kleinen Ausritt für Anfänger auf einem Pferdehof bei Hafnafjörður. Das erste Mal auf einem Pferd - auch dies war für mich nochmal ein kleines Abenteuer... das Pferd hat mich aber geduldig getragen und ertragen.
Auch im Winter 2012/2013 sollen Polarlichter nochmals besonders intensiv sein. Daher habe ich bereits geplant, auch diesen Winter wieder nach Island zu reisen.
Fotos von Polarlichtern: https://www.eldey.de/Galerie/Polarlichter/polarlichter.html
Bevor ich aber erneut von meiner nächsten Islandreise berichte, stelle ich in meinem nächsten Blogpost erst noch einige Ausflüge in Dänemark, die ich während meines Sommerurlaubs unternommen habe.
In Akureyri angekommen bezog ich das Hotel KEA direkt im Zentrum und mietete einen Geländewagen, um immer mobil zu sein. Mein erster Ausflug führte mich an den Myvatn. Der Schnee lag noch hoch und der See war gänzlich mit dickem Eis bedeckt. Dieses hatte war so mächtig, dass sogar größere Fahrzeuge quer über den See fahren konnten. Auf dieses Abenteuer ließ ich mich jedoch nicht ein und besuchte zunächst auf den üblichen Touristenpfaden die wichtigen Sehenswürdigkeiten rund um Islands viertgrößten Binnensee, darunter auch das große Solfatarenfeld auf der Ostseite des Námafjall. Zum Abschluss des ersten Tages entschied ich mich noch für eine kurze Fahrt zum Explosionskrater Viti, ein Nebenkrater des Zentralvulkans Krafla. Je höhe die Straße führte, desto tiefer wurde der Schnee. Und noch tiefer, und noch tiefer. Plötzlich reichte offenbar auch die Kraft des Geländewagens nicht mehr aus und das Fahrzeug grub sich im Schnee fest. Ein Herauskommen war nicht mehr möglich - erst recht nicht, wenn keine Schaufel an Bord ist. Zum Glück kamen noch andere Touristen, die zusammen mit ihrem Guide versuchten, den Wagen aus dem Schnee zu ziehen. Doch vergeblich - auch der zweite Wagen steckte schließlich fest. Nur mithilfe einer Schaufel und einem Superjeep, der inzwischen auch eingetroffen war, konnten wir beide Fahrzeuge aus dem Tiefschnee befreien.
Nach diesem ersten Abenteuer wurde ich am nächsten Tag von einem Guide des Veranstalters Saga Travel abgeholt. Von ihm wollte ich mir die Hohle Lofthellir östlich des Myvatn zeigen lassen. Bereits einige Jahre zuvor hatte ich einen Ausflug dorthin gebucht, der aber leider abgesagt werden musste. Für die Begehung der Höhle muss man etwas gelenkig und trittsicher sein. Teilweise muss auf dem Bauch durch enge Gänge gekrochen werden. Da der Boden mit einer Wasserschicht zugefroren ist, kann man sich nur mit kleinen Spikes an den Schuhen fortbewegen. Im Inneren von Lofthellir lassen sich zahlreiche Eiszapfen unterschiedlicher Größe bestaunen, die wie Tropfsteine als Stalaktiten von der Decke herabhängen, aber auch als Stalagmiten vom Boden nach oben wachsen.
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| Polarlichter in Nordisland |
An den folgenden Tagen unternahm ich mehrere Ausflüge in die Myvatn Region sowie entlang des Eyjafjörður, dem Fjord an dem Akureyri liegt. An den Abenden ging es fast täglich auf Polarlichtjagd - mit Erfolg wie sich schnell herausstellte. Einige Bilder von Polarlichtern sind ab sofort auch online auf dem Islandportal www.eldey.de zu sehen.
Nach einer Woche in Nordisland trat ich die Rückreise an. Jedoch verbrachte ich vor dem Rückflug nach Deutschland noch zwei Tage in Reykjavik. da ich Island zwar schon viele Male bereist habe, aber noch nie eine Reittour auf den bekannten Islandpferden unternommen habe, buchte ich einen kleinen Ausritt für Anfänger auf einem Pferdehof bei Hafnafjörður. Das erste Mal auf einem Pferd - auch dies war für mich nochmal ein kleines Abenteuer... das Pferd hat mich aber geduldig getragen und ertragen.
Auch im Winter 2012/2013 sollen Polarlichter nochmals besonders intensiv sein. Daher habe ich bereits geplant, auch diesen Winter wieder nach Island zu reisen.
Fotos von Polarlichtern: https://www.eldey.de/Galerie/Polarlichter/polarlichter.html
Bevor ich aber erneut von meiner nächsten Islandreise berichte, stelle ich in meinem nächsten Blogpost erst noch einige Ausflüge in Dänemark, die ich während meines Sommerurlaubs unternommen habe.
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Montag, 1. Oktober 2012
Urlaub in Ostgrönland
Der letzte kleine Reisebericht in diesem Blog ist nun wieder länger her und es ist an der Zeit, von meiner nächsten Reise in den hohen Norden zu berichten. Nach der Städtereise nach Göteborg im April 2011 reiste ich im Juli des gleichen Jahres zunächst nach Island und von dort aus weiter in den Osten Grönlands.
Von Reykjavik aus erreicht man nach zwei Flugstunden den Flughafen von Kulusuk auf einer vorgelagerten Insel an der Ostküste Grönlands. Nach einem kurzen Spaziergang flog ich von dort mit dem Helikopter weiter auf die benachbarte Insel Ammassalik, wo ich einige Tage verbrachte und vom Gästehaus "Red House" mehrere Tagesausflüge unternahm. Diese führten mich unter anderem ins Tal der Blumen und mit dem Boot in einige Fjorde rund um die Insel. Auch der Hauptort selbst - Tasiilaq - wurde auf dieser Reise erkundet. Tasiilaq ist die größte Siedlung in Ostgrönland. Hier lebt rund die Hälfte aller Inuit Ostgrönlands.
Nach einer Woche flog ich wieder zurück nach Island, wo ich noch eine Nacht in Reykjavik verbrachte bevor die Heimreise angetreten wurde. Von dieser aufregenden und erlebnisreichen Reise habe ich zahlreiche Fotos mitgebracht, die nun bearbeitet und im Internet veröffentlicht wurden. Unter folgendem Link gibt es einige Impressionen aus Ostgrönland:
https://www.eldey.de/Galerie/Ostgroenland/ostgroenland.html
Nach diesem Grönlandaufenthalt folgte Anfang 2012 eine weitere Reise nach Island, um dort Polarlichter zu fotografieren. Hiervon werde ich in meinem nächsten Post erzählen.
Von Reykjavik aus erreicht man nach zwei Flugstunden den Flughafen von Kulusuk auf einer vorgelagerten Insel an der Ostküste Grönlands. Nach einem kurzen Spaziergang flog ich von dort mit dem Helikopter weiter auf die benachbarte Insel Ammassalik, wo ich einige Tage verbrachte und vom Gästehaus "Red House" mehrere Tagesausflüge unternahm. Diese führten mich unter anderem ins Tal der Blumen und mit dem Boot in einige Fjorde rund um die Insel. Auch der Hauptort selbst - Tasiilaq - wurde auf dieser Reise erkundet. Tasiilaq ist die größte Siedlung in Ostgrönland. Hier lebt rund die Hälfte aller Inuit Ostgrönlands.
Nach einer Woche flog ich wieder zurück nach Island, wo ich noch eine Nacht in Reykjavik verbrachte bevor die Heimreise angetreten wurde. Von dieser aufregenden und erlebnisreichen Reise habe ich zahlreiche Fotos mitgebracht, die nun bearbeitet und im Internet veröffentlicht wurden. Unter folgendem Link gibt es einige Impressionen aus Ostgrönland:
https://www.eldey.de/Galerie/Ostgroenland/ostgroenland.html
Nach diesem Grönlandaufenthalt folgte Anfang 2012 eine weitere Reise nach Island, um dort Polarlichter zu fotografieren. Hiervon werde ich in meinem nächsten Post erzählen.
Donnerstag, 3. November 2011
Kurzurlaub in der Region Göteborg
Nach dem kurzen Hinweis auf den neuen Island-Kalender möchte ich nun wie angekündigt von meinen Nordeuropa-Reisen im Jahr 2011 berichten.
Bereits im Juli 2009 hatte ich während eines Sommerurlaubs in Schweden die zweitgrößte Stadt des Landes, Göteborg, im Rahmen eines Tagesausflugs besucht. Im April 2011 reiste ich gezielt in die westschwedische Metropole. Diesmal ging es mir aber weniger um eine Städtereise, sondern Göteborg solte Ausgangspunkt einiger Tagesausflüge in die Region sein. Während ich vor zwei Jahren die meiste Zeit in Halland südlich von Göteborg verbracht hatte, wollte ich nun den Küstenstreifen im Norden bis zur norwegischen Grenze erkunden und dabei die Provinz Bohuslän kennen lernen.
Da der internationale Flughafen Landvettern etwas östlich von Göteborg liegt, erkundete ich nach meiner Ankunft und der Übernahme des Mietwagens zunächst bei schönstem Sonnenschein die dortige Region bis zur Stadt Jönköping, die im äußersten Nordwesten von Smaland liegt.
An den folgenden Tagen führten mich meine Tagesausflüge in die Landschaft Västergötland. Highlights waren vor allem die Domstadt Skara, das nette Städtchen Lidköping und vor allem das sehenswerte Schloss Läckö Slott, das am Südende des Vänern Sees liegt. Dieser ist mit über 5.600 qkm der größte See Schwedens und zugleich der drittgrößte See Europas. Bei einer Fläche, die etwa zehn Mal so groß ist wie der Bodensee, kann man das andere Ufer des Vänern natürlich nicht sehen.
Die Landschaft Bohuslän, die ich während meines Aufenthalts in Göteborg eigentlich kennen lernen wollte, bereiste ich erst gegen Ende des einwöchigen Urlaubs. An diesen Tagen war das Wetter traumhaft schön und ich konnte die felsige Schärenlandschaft zwischen Göteborg und Norwegen in vollen Zügen genießen. Neben der Buhus Fästning, eine Festung, die der Provinz ihren Namen gab, und dem Städtchen Marstrand war ich vor allem von dem kleinen Fischerort Fjällbacka begeistert. Und natürlich auch von dem UNESCO Weltkulturerbe Tanum, wo sich Felsritzungen aus der Bronzezeit bestaunen lassen. Kurz vor der norwegischen Grenze am Svinesund stoppte ich noch an der Steinsetzung Blomsholmsskeppet, die mit einer mit einer Länge von 42 Metern eine der größten ihrer Art ist. einige Kilometer weiter führt die neue, Maut pflichtige Autobahnbrücke über den Svinesund. Hier fuhr ich kurz vorher von der Schnellstraße ab und hielt Kurs auf die alte Brücke aus den 1940er Jahren. Zwar wird hier für die Überquerung mit dem Kraftfahrzeug ebenfalls eine Maut erhoben, doch für Fahrradfahrer und Fußgänger ist die Brücke gebührenfrei. Also stellte ich das Auto ab, um in der Mitte der alten Svinesund-Brücke die Grenze nach Norwegen zu Fuß zu überschreiten.
Am anderen Ende der Brücke angekommen, betrat ich erstmals norwegischen Boden. Von meinen vielen Reisen nach Nordeuropa habe ich nämlich dieses Land bisher leider noch nicht besucht. Doch es wird sicher nicht mehr lange dauern, bis ich einmal von einer Reise nach Norwegen berichte.
An meinem letzten Urlaubstag besuchte ich vormittags noch kurz das Schloss Tjolöholms Slott und das Gräberfeld von Li im Norden von Halland. Während meines Urlaubs im Jahr 2009 war ich hier leider nicht vorbei gekommen. Dann ging es zurück zum Flughafen Landvettern und ich trat die Heimreise an.
Ursprünglich hatte ich für diese Reise geplant mit dem Schiff von Kiel nach Göteborg zu reisen. Mangels Zeit hatte ich mich dann allerdings doch für das Flugzeug entschieden. Eine Art "Minikreuzfahrt" mit der Fähre von Stena Line behalte ich mir aber für eine weitere Reise nach Schweden vor.
Fotos von Göteborg, Bohuslän und anderen Regionen Schwedens habe ich in mehreren Bildergalerien zusammengestellt unter www.nordeuropa-reisen.de/bilder/schweden/.
Und ein paar Infos zur Fähre nach Göteborg gibt es unter www.faehre-schweden.de.
Soweit erst mal zu meiner Reise nach Schweden im April 2011. In meinem nächste Bericht erzähle ich demnächst von meiner letzten Sommerreise nach Grönland.
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| Statue von König Gustav II. Adolf in Göteborg |
Da der internationale Flughafen Landvettern etwas östlich von Göteborg liegt, erkundete ich nach meiner Ankunft und der Übernahme des Mietwagens zunächst bei schönstem Sonnenschein die dortige Region bis zur Stadt Jönköping, die im äußersten Nordwesten von Smaland liegt.
An den folgenden Tagen führten mich meine Tagesausflüge in die Landschaft Västergötland. Highlights waren vor allem die Domstadt Skara, das nette Städtchen Lidköping und vor allem das sehenswerte Schloss Läckö Slott, das am Südende des Vänern Sees liegt. Dieser ist mit über 5.600 qkm der größte See Schwedens und zugleich der drittgrößte See Europas. Bei einer Fläche, die etwa zehn Mal so groß ist wie der Bodensee, kann man das andere Ufer des Vänern natürlich nicht sehen.
Die Landschaft Bohuslän, die ich während meines Aufenthalts in Göteborg eigentlich kennen lernen wollte, bereiste ich erst gegen Ende des einwöchigen Urlaubs. An diesen Tagen war das Wetter traumhaft schön und ich konnte die felsige Schärenlandschaft zwischen Göteborg und Norwegen in vollen Zügen genießen. Neben der Buhus Fästning, eine Festung, die der Provinz ihren Namen gab, und dem Städtchen Marstrand war ich vor allem von dem kleinen Fischerort Fjällbacka begeistert. Und natürlich auch von dem UNESCO Weltkulturerbe Tanum, wo sich Felsritzungen aus der Bronzezeit bestaunen lassen. Kurz vor der norwegischen Grenze am Svinesund stoppte ich noch an der Steinsetzung Blomsholmsskeppet, die mit einer mit einer Länge von 42 Metern eine der größten ihrer Art ist. einige Kilometer weiter führt die neue, Maut pflichtige Autobahnbrücke über den Svinesund. Hier fuhr ich kurz vorher von der Schnellstraße ab und hielt Kurs auf die alte Brücke aus den 1940er Jahren. Zwar wird hier für die Überquerung mit dem Kraftfahrzeug ebenfalls eine Maut erhoben, doch für Fahrradfahrer und Fußgänger ist die Brücke gebührenfrei. Also stellte ich das Auto ab, um in der Mitte der alten Svinesund-Brücke die Grenze nach Norwegen zu Fuß zu überschreiten.
Am anderen Ende der Brücke angekommen, betrat ich erstmals norwegischen Boden. Von meinen vielen Reisen nach Nordeuropa habe ich nämlich dieses Land bisher leider noch nicht besucht. Doch es wird sicher nicht mehr lange dauern, bis ich einmal von einer Reise nach Norwegen berichte.
An meinem letzten Urlaubstag besuchte ich vormittags noch kurz das Schloss Tjolöholms Slott und das Gräberfeld von Li im Norden von Halland. Während meines Urlaubs im Jahr 2009 war ich hier leider nicht vorbei gekommen. Dann ging es zurück zum Flughafen Landvettern und ich trat die Heimreise an.
Ursprünglich hatte ich für diese Reise geplant mit dem Schiff von Kiel nach Göteborg zu reisen. Mangels Zeit hatte ich mich dann allerdings doch für das Flugzeug entschieden. Eine Art "Minikreuzfahrt" mit der Fähre von Stena Line behalte ich mir aber für eine weitere Reise nach Schweden vor.
Fotos von Göteborg, Bohuslän und anderen Regionen Schwedens habe ich in mehreren Bildergalerien zusammengestellt unter www.nordeuropa-reisen.de/bilder/schweden/.
Und ein paar Infos zur Fähre nach Göteborg gibt es unter www.faehre-schweden.de.
Soweit erst mal zu meiner Reise nach Schweden im April 2011. In meinem nächste Bericht erzähle ich demnächst von meiner letzten Sommerreise nach Grönland.
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Mittwoch, 2. November 2011
Island-Kalender 2012
Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende zu und es wird langsam Zeit, von meinen diesjährigen Reisen nach Nordeuropa zu erzählen. Bevor ich aber hierzu übergehe, möchte ich kurz auf eine aktuelle Nachrichten hinweisen.
Ab sofort ist auf ELDEY.de der neue Island-Kalender 2012 erhältlich. Wie bereits in den vergangenen Jahren handelt es sich hierbei wieder um ein Gemeinschaftswerk von zwölf erfahrenen Islandexperten und Fotografen, die in ihrem Fotoarchiv gesucht und für diesen Kalender die schönsten Bilder herausgesucht haben.
Das Werk umfasst 13 hochwertige Aufnahmen aus allen Jahreszeiten und ist 49x34 cm groß. Hier geht's zur Online-Bestellung und weiteren Informationen zum Island-Kalender.
Ab sofort ist auf ELDEY.de der neue Island-Kalender 2012 erhältlich. Wie bereits in den vergangenen Jahren handelt es sich hierbei wieder um ein Gemeinschaftswerk von zwölf erfahrenen Islandexperten und Fotografen, die in ihrem Fotoarchiv gesucht und für diesen Kalender die schönsten Bilder herausgesucht haben.
Das Werk umfasst 13 hochwertige Aufnahmen aus allen Jahreszeiten und ist 49x34 cm groß. Hier geht's zur Online-Bestellung und weiteren Informationen zum Island-Kalender.
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