Donnerstag, 17. Juni 2010

Die Färöer Inseln

Der letzte Eintrag in diesen Blog ist nun leider schon etwas her. Im April wollte ich eigentlich wieder nach Island fliegen, doch aufgrund des Vulkanausbruchs unter dem Eyjafallajökull und der entstandenen Aschewolke wurde immer wieder der Flugverkehr lahmgelegt. Danach konnte ich leider keinen Urlaub mehr nehmen. Na ja, vielleicht versuche ich es im Winter noch einmal nach Island zu kommen. Die Eruptionen haben ja inzwischen aufgehört.

Doch zurück zu meinen Reisen nach Nordeuropa:

Nach meinem Besuch in Grönland im Sommer folgte im darauffolgenden Februar ein weiterer Besuch in Island. Bisher hatte ich die Insel nur im Sommer gesehen und wollte nun den Süden Islands einmal in winterlicher Stimmung erleben. Doch es kam anders. Denn der Winter war niederschlagsarm und die Temperaturen relativ warm. Schnee lag daher keiner.

Die nächste Reise in den Norden Europas führte mich auf die Färöer. Über Kopenhagen flog ich nach Vagar, der Insel, auf der sich der internationale Flughafen befindet. Per Bus fuhr ich in die Hauptstadt Tórshavn - eine idyllische Kleinstadt mit alten Häusern im Zentrum. Von Tórshavn aus unternahm ich per Bus mehrere Tagesausflüge in alle Winkel des Archipels. Zwei Tage vor der Rückreise übernachtete ich unweit des Flughafens auf der Insel Vagar, da ich eigentlich einen Ausflug nach Mykines unternehmen wollte, wo sich besonders viele Papageitaucher aufhalten. Doch aufgrund schlechten Wetters und starken Sturms konnten keine Boote auslaufen. So mietete ich mir kurzerhand ein Auto und erkundete weitere Teile der Färöer, die ich in der zurückliegenden Woche noch nicht gesehen hatte.

Am Vorabend meiner Rückreise besserte sich das Wetter und der Sturm legte sich - zum Glück, den wegen Sturms waren zuvor zahlreiche Flüge ausgefallen. Mein Flieger konnte jedoch pünktlich in Richtung Kopenhagen starten. Eine Woche war ich auf den Färöer unterwegs und konnte die Inselgruppe so ganz gut kennen lernen. Sicherlich werde ich irgendwann noch einmal hinreisen, denn es gibt noch vieles zu entdecken, nicht zuletzt die Insel Mykines mit ihren vielen Papageitauchern.